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Rundbrief April / Mai 2004

Düsseldorf, 10.Juni 2004

April / Mai 2004


Liebe Freunde / Freundinnen und Unterstützer / innen von Vida Nueva,

vielleicht haben Sie schon den Wechsel in der Redaktion, im Stil und im Inhalt des Rundbriefes bemerkt, den Sie in Abständen erhalten.
Ich, Marlene Pérez Brockert, bin dafür verantwortlich und möchte Sie gerne in Zukunft direkt über die aktuellen Ereignisse, Fortschritte und Probleme im Centro Vida Nueva in Lima informieren. Ich freue mich darauf mit Ihnen zu kommunizieren und Ihre Gedanken, Anregungen und Fragen zu unserer Arbeit in Lima zu hören.
Wie Sie wissen, war das Jahr 2003 ein besonderes, wichtiges Jahr für uns bzw. für mich. Nicht nur der 10jährige Geburtstag Vida Nuevas konnte in diesem denkwürdigen Jahr gefeiert werden, sondern auch eine Hochzeit und zwar die von mir und meinem Mann, Herrn Dieter Brockert; was natürlich zur Folge hatte, dass ich meine Heimat in Südamerika gegen eine neue in Deutschland eingetauscht habe. Seit August 2003 lebe ich nun in Düsseldorf.
Jede Veränderung bietet Risiken, aber auch immer große Chancen, die ich auf jeden Fall nutzen möchte. In keiner Weise wird meine Abwesenheit in Santa Clara eine Beeinträchtigung der Stabilität bzw. in der Fortsetzung unserer Arbeit mit den Kindern in Vida Nueva bedeuten. Ganz im Gegenteil - ich stelle mir vor - durch den engeren Kontakt mit den treuen Freunden und Helfern unseres Projektes, die Möglichkeit besteht, besser zu informieren, und zwar in beide Richtungen. Einmal hier in Deutschland als auch in Peru Hilfe zu organisieren und Präsentationen innerhalb kürzester Zeit stattfinden zu lassen.
Ein großer Vorteil meiner Anwesenheit in Deutschland ist die Möglichkeit, die Arbeit der Volontärinnen schon hier zu koordinieren. Ich treffe interessierte Helferinnen für Vida Nueva mehrere Male, um mit Ihnen über das Leben und die Bedingungen in Peru zu sprechen. Nicht zu unterschätzen ist die Tatsache, dass der Einsatz in Peru für die Volontärinnen häufig nicht so leicht ist. Mir ist wichtig, dass die treuen Helfer mit realistischen Erwartungen nach Lima kommen.
Durch eine intensive Vorbereitung wird der Start im Centro erleichtert und effektiver. Ich gebe den Volontärinnen Entscheidungshilfen. Oftmals konnten wir früher nur über Emails oder Telefongespräche die zahlreichen Fragen beantworten und viele Unsicherheiten nicht aus dem Weg schaffen. Die ökonomische Hilfe ist lebenswichtig für uns in Vida Nueva, aber auch die professionelle Hilfe der Physio-, Ergotherapeuten und Lehrer für unsere speziellen Kinder. Sie bedeutet Verbesserung der harten Lebensbedingungen.
Der Kontakt zu meinen peruanischen Kollegen ist sehr intensiv. Wir sind in Verbindung über Videokonferenzen, Emails und zur Zeit täglichen Telefongesprächen (im Moment kostet die Verbindung nur 1 Cent pro Minute!!), so dass ich weiterhin am alltäglichen Leben mit all den Problemen eines Schul- und Therapiezentrums teilnehme. Zwei mal im Jahr plane ich für ca. 3 Monate nach Lima zu reisen. Von November 2003 bis Februar 2004 war ich in Peru. Ich konnte das Schuljahr mit den Kindern, meinen Kollegen und vier deutschen Volontärinnen abschließen, Resümee ziehen und das neue Schuljahr planen.
Berichten möchte ich noch, dass die Volontärinnen eine wirklich gute Arbeit geleistet haben. So beschränkten sie ihre physiotherapeutische Arbeit mit unseren Kindern nicht nur auf die Räumlichkeiten im Centro, sondern besuchten und behandelten auch die, die aufgrund ihrer Behinderungen oder fehlenden Geldes für ein Taxi nicht zur Therapie kommen konnten, außerhalb.

Gott sei Dank, das Transportproblem konnte nun endlich gelöst werden. Am 15. März 2004 ging unser großer Wunsch nach einem Fahrzeug für Vida Nueva in Erfüllung. Welch ein Glück und welch eine Freude! Die eigentliche Idee war, einen VW-Bus zu kaufen. Wie schon in früheren Rundbriefen erwähnt gibt es immer mal Probleme mit den peruanischen Behörden und deren Gesetze. Dieses Mal wurde durch eines dieser Gesetze der Kauf eines Busses vereitelt. In Lima existieren und fahren viel zu viele Personenbusse. Wie einige schon erleben durften, ist das Verkehrschaos unvorstellbar groß. Ohne Autorisation bewegen sich in Lima Massen von Kleinbussen. Um diese Situation zu verändern, wurde das Gesetz erlassen, dass keine Personenbusse mehr verkauft werden dürfen. Hinzu kam die Tatsache, dass niemand im Centro einen Bus-Führerschein besitzt.
Nachdem wir die Strecken, die zu fahren sind, geprüft haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass ein Kombiwagen ausreichend ist und sein muss. Es ist nie möglich, alle Kinder auf einmal zu holen bzw. nach Hause zu bringen. Es hat sich als praktikabel erwiesen, 3-4 Schüler abzuholen, die dann simultan Physio-, Ergo- und Sprachtherapie erhalten und gemeinsam wieder zurücktransportiert werden. Ein Kombi erwies sich auch als ideal, um die Volontärinnen und das nicht unerheblich Gepäck aus Deutschland mit den Rollstühlen, Medikamenten und vielen anderen Hilfsmitteln zu transportieren. Wir haben jetzt ein ideales Auto und sind sehr sehr dankbar.
Ein sehr wichtiger Faktor war, einen Chauffeur unseres Vertrauens zu finden. Mit großem Glück konnte der Vater von Antony für diese Arbeit gewonnen werden. Señor Najarro ist sehr zuverlässig und pünktlich und ist seinerseits froh diese Arbeitsstelle bekommen zu haben.
Günstig für uns war weiterhin, dass wir die Steuern, die normalerweise beim Kauf eines PKW’s anfallen, uns erlassen wurden.
Wir konnten 52% des regulären Kaufpreises sparen. Der lange Weg durch alle möglichen Instanzen der peruanischen Bürokratie hat dann dazu geführt, dass wir nur 48% des Marktwertes unseres Kombi’s gezahlt haben. Der Wagen ist sicher und in sehr gutem Zustand. Auf unserer Webseite werden Sie bald die Kaufdokumente, ein Foto und vieles mehr sehen können.
Bevor ich diesen Brief beende, möchte ich meiner langjährigen Freundin, Ute Scherberich herzlich danken, dafür das sie viele Jahre die Rundbriefe geschrieben hat, eigentlich noch so nebenbei zu all der anderen Arbeit, die sie für Vida Nueva geleistet hat. Mein Dank geht auch an die Evangelische Reformierte Gemeinde Soest und besonders ihrem Pastor Friedhard Fischer, ohne deren Hilfe das Projekt Vida Nueva nicht hätte 10 Jahre alt werden können.
Mein Dank gilt auch Frau Dagmar Ohlwein, die es ermöglicht hat, dass sie diesen Rundbrief, den Sie nun in der Hand halten, auch in deutsch lesen können.

Muchas gracias allen treuen Freunden und Helfern. Ich freue mich hier zu sein und Sie näher kennenzulernen. Abschließen möchte ich meinen Brief mit Worten des Apostel Paulus aus
1. Thessalonicher 5:16-18:
Freuet Euch allezeit
Betet ohne Unterlass
Sagt Dank bei allem


Marlene Pérez Brockert



Spendenkonto:
Ev. Ref. Gemeinde Soest
Sparkasse Soest
BLZ: 41450075
Konto-Nr.: 15446
Kennwort: VIDA NUEVA (UNBEDINGT ANGEBEN !!)

Bitte, wenn möglich, Adresse angeben bzw. zusenden / mailen, damit auch die Spendenquittung/en an die aktuelle Adresse gesendet werden kann/können.


Internet: www.vida-nueva.de
1. Email-Adresse: newlife@terra.com.pe
und
2. Email-Adresse: newlife-peru@gmx.de
(am besten an beide Adressen senden, da "Terra" ab und zu schon mal Probleme bereitet)

Queridos amigos de Vida Nueva,

como va a ser muy evidente el cambio en la redacción, en el estilo y posiblemente en el contenido de esta (y las futuras) cartas circulares que ustedes reciban periodicamente, deseamos comunicarles que a partir de este año, quien va a escribirles e informarles sobre diferentes acontecimientos relacionados al Centro Vida Nueva es la Sra.Marlene Pérez Brockert, pues como ya es sabido por todos, el año 2003 fue un año bastante especial o importante, pues no sólo cumplimos 10 años de existencia, como institución, sino que tambien se realizaron algunos cambios bastante transcendentes en el aspecto personal de quien dirige el Centro Vida Nueva, pues la directora, contrajo matrimonio con el Sr. Dieter Brockert, lo que significa que el país de residencia de la Sra. Marlene Pérez Brockert, ahora es Alemania. Sin embargo esto no constituye ningún peligro en la estabilidad o la continuidad de la Institución, todo lo contrario, pues de este modo, la posibilidad de establecer un contacto más cercano con el cículo de amigos que apoyan Vida Nueva, es más grande. Pudiendo por ejemplo: en cualquier fecha del año, realizar presentaciones sobre el Perú, en especial sobre el projecto Vida Nueva.
Una de las ventajas que se puede resaltar tambien, es que ya es posible realizar una adecuada selección de los futuros voluntarios, pues con el transcurrir de los años y gracias a que se cuenta con una página web y que se han realizado diferentes publicaciones en diarios, revistas e incluso guías de viajes, donde las personas se pueden informar sobre el trabajo de Vida Nueva y la posibilidad de apoyarnos no sólo económicamente sino a través de un trabajo voluntario, como profesional relacionado al campo de la discapacidad.
Son muchas las solicitudes que se reciben año tras año y la toma de decisiones (sobre a quien aceptar o no) era anteriormente muy difícil, pues se realizada tan sólo a través de cartas o e-mails de un modo bastante impersonal. Donde el factor suerte, jugaba un papel muy importante, ya que no se tenía la certeza o la seguridad de haber tomado una decisión correcta, pues podría darse el caso, que la persona que se aceptó para que trabaje como voluntaria en el Perú, no se ajustara a los requerimientos o necesidades de la institucion. O visto de otro modo, que la persona voluntaria tuviera otras expectativas que el centro Vida Nueva no pudiera cubrir.
En la actualidad, es posible evaluar los curriculum vitae, de los postulantes y tener una entrevista personal con cada uno de ellos. De este modo la profesión de psicóloga de la directora resulta muy útil, pues las entrevistas resultan ser una gran fuente de información tanto para los postulantes como para la institución.
Los futuros voluntarios tienen la posibilidad de obtener una respuesta a todas sus inquietudes o preguntas relacionadas no sólo a la institución sino tambien a la vida en el Perú, aspectos culturales como usos y costumbres, situación política, económica, etc. Y así los futuros voluntarios pueden ratificar su interés por trabajar en el Perú o no.
La información de la directora es siempre actual, pues mantiene un contacto muy directo o intensivo con el Projecto (a través de video conferencias, e-mail, llamadas telefónicas, cartas, etc) además de ello, se tiene planificado que 2 veces al año ella viaje al Perú. Su ultimo viaje lo realizó en Noviembre del 2003 y permaneció en el Perú hasta Febrero del actual año, pudiendo presenciar el cierre del año escolar 2003 teniendo como una de sus tareas la evaluación de las actividades de todo el año 2003 así también la planificación y establecimiento de metas u objetivos para el año 2004.
Es pertinente mencionar que este año hemos iniciado las terapias (Fisica y de Lenguaje) el 19 de Enero. Y el año escolar propiamente dicho, el 23 de Febrero. Contando con 2 voluntarias, ambas fisioterapistas, quienes a pesar de su corta experiencia como profesionales, estan realizando una formidable labor, pues no sólo se limitan a dar sus terapias en en local del projecto sino que tambien tienen la tarea de ir a las casas de aquellos niños que por sus limitaciones físicas no pueden ir al Centro Vida Nueva. Ya que los padres no pueden cargarlos hasta el Centro ni mucho menos pagar un taxi para llegar a sus terapias.
Gracias a Dios, podemos decir, con el 100 % de seguridad que el problema del transporte, se va a acabar este año, pues el 15 de Marzo de este año, fue posible realizar la compra del auto nuevo que tanto se necesita.
La idea original fue comprar un bus VW, pero resultó que el Gobierno peruano ha creado una ley que intenta bloquear la posibilidad de que aumente la cantidad de buses de servicio público, ya que el transporte público esta saturado de buses, colectivos y taxis que no cuentan con ninguna licencia para trabajar generando más caos del que siempre existió. Por esta razón, la nueva ley permite que las personas o instituciones que quieran comprar un bus, estén obligadas a adquirir un bus sin ventanas, solo para carga y no para llevar pasajeros.
Otra razón por la cual se decidió no comprar un bus, fue que nadie en el Centro Vida Nueva, cuenta con una licencia para conducir buses sino tan solo autos o camionetas. Lo que limitaría muchísimo al personal cuando necesitaran hacer uso de la movilidad.
Por útimo, haciendo un estudio sobre el recorrido que haría la movilidad, para recoger de sus respectivas casas a cada niño, se comprobó, que una Combi Station Wagon sería más que suficiente, pues nunca sería posible recoger a todos a la vez, pues unos viven al Oeste de la Institución, otros en el Este, en el Sur o en el Norte de tal modo que lo más práctico resultaría ir recogiendo a los niños en grupos de 3 o 4 como máximo, para que reciban sus terapias individuales de modo simultaneo (Terapia Física, Terapia de Lenguaje y/o Terapia Ocupacional). Una Station Wagon es el auto que normalmente se ha usado para recoger del aeropuerto a los voluntarios y tiene una gran capacidad. Nuestras 2 últimas voluntarias trajeron 2 sillas de ruedas, 128 kilos de equipaje, 30 kilos en sus boslos de mano y no fue un problema colocar todo esto en este mismo modelo de auto.
Una de las cosas más importantes es que contamos ya, con un chofer de confianza, que se va a hacer cargo de la tarea de transportar a nuestros niños desde sus hogares, hasta en Centro y viceversa. Se trata de un padre de familia cuyo hijo tiene autismo, por lo que esta tarea no sería nada extraña para él. Además se trata de una persona cuya virtud es la puntualidad.
La compra de este auto ya se realizó, pero la entrega del mismo, esta todavía pendiente, ya que existen muchos trámites burocráticos por los que hay que travezar, debido a que se trata de una compra libre de impuestos, lo cual ha reducido el precio del auto en un 52 % de su precio original. Es decir, en Centro Vida Nueva ha pagado sólo el 48 % del precio del mercado, por tratarse de una Institución sin fines de lucro, reconocida por el Gobierno Peruano, pero hay todavía muchos documentos que que el mismo Gobierno se esta tardando en chequear. Mientras tanto, no hay otra alternativa, sino tan solo esperar. La camioneta ya cuenta con un seguro especial contra todo riezgo, incluso contra ataques terroristas. Quienes deseen revisar los documentos de la compra del auto, el seguro, etc. y ver el modelo que se eligió, pueden hacerlo, visitando más adelante, la página web de Vida Nueva.
Como pueden comprobar, el redactar una carta circular breve o concisa no es lo que caracteriza a la directora (quienes la conocen, ya lo saben). Por lo que de ahora en adelante, ustedes deben de prepararse para recibir regularmente 2 ó más páginas como mínimo.
Antes de acabar esta carta deseamos agradecer a la Sra. Ute Scherberich no solamente por todas las cartas circulares que ella ha escrito durante todos estos años, sino por la labor valiosa que ha realizado hasta ahora. Y que va a seguir realizando en actualmente, de un modo diferente, pero igual de efectivo.
Igualmente deseamos expresar nuestro agradecimiento a la Iglesia de Soest, specialmente á su Pastor Friedhard Fischer quien con su apoyo ha hecho posible que la adquisión de un auto nuevo se haga realidad y que podamos ver con optimismo el futuro del centro Vida Nueva.
Tambien deseamos agradecer a la Sra. Dagmar Ohlwein quien de ahora en adelante va ha traducir al alemán las circulares que van a llegar a sus manos.
En verdad resulta dificil acabar aquí esta carta, pues hay muchas razones por las cuales estar agradecidos a cada persona en especial, pero resultaría que no acabaríamos a tiempo esta circular. Por lo que dejaremos para una siguiente carta circular el resto de personas o nombres a mencionar. Tan sólo quisieramos repetir las palabras o recomendaciones del apostol Pablo al finalizar una de sus cartas:

”Estad siempre gozosos,
orad sin cesar,
dad Gracias a Dios en todo”
1ra. Tesalonicenses 5:16-18.

Esta recomendación la hacemos a nosotros mismo, en primer lugar y por supuesto, también para todos nuestros amados amigos y conocidos aquí en Alemania.

Marlene Pérez Brockert

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