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05.April 2006

1.ter Bericht von Michael Hielscher

Hallo Marlene, hallo Dieter,

.... ich will nun heut meinen ersten 3-wöchigen Bericht verfassen und kann kaum glauben, dass schon wieder 3 Wochen vergangen sind.
Aber als erstes möchte ich noch mal kurz auf die Schuhe eingehen.
Marlene, wie Du gesehen haben wirst, habe ich Dir soeben die Mail mit Bildern für den Spender geschickt.
Ich wollte, dass Du vielleicht selber noch mal Gelegenheit hast sie zu lesen, so kannst Du auch noch was ergänzen, wenn Du möchtest.
Ich hoffe, Du kannst dem zustimmen was ich geschrieben habe, bzw. Dir gefällt es.
Brauchst diese Nachricht dann bloß noch an danielebody@gmx.net weiterleiten, Daniele Body steht im Kontakt mit dem Schuhspender und wird diese ihm dann bestimmt ebenfalls weiterleiten..

Okay...

Ich habe soeben geschrieben, dass ich kaum glauben kann, dass schon wieder 3 Wochen vergangen sind.
Ja und so ist es auch, aber nun langsam komme ich hier an und kenne mich hier in Santa Clara auch schon gut aus.
Dabei hilft mir hier ein “Amigo”, den ich hier kennen gelernt habe, der auch nicht weit vom Zentrum entfernt wohnt. Zusammen verbringen wir viel Zeit miteinander und er zeigt mir, wie das eine oder andere hier läuft, und konnte mir schon eine Menge gute Ratschläge geben.
Was die Orientierung hier in Lima betrifft, nun ja ist sicherlich nicht ganz einfach, aber Denise und ich wir haben uns nun letztens mal den "plaza de armas" angeschaut. (danach gingen wir auf die Suche nach dem Moskitonetz)
Nach Miraflores bin ich auch schon gefahren und Barranco habe ich mir in diesem Zusammenhang auch gleich mal angeschaut und hatte somit auch einen schönen Ausblick auf den Stillen Ozean, welchen ich nun zum ersten Mal gesehen habe.
Ach mir geht es sehr gut, ich bin froh über ein so schönes Zimmer und der Ausblick aus unserem Fenster ist auch fantastisch ... alles grün, was schon im Gegensatz zu dem sonst grau wirkenden Lima steht.

Was mir überhaupt nicht gefallen hat, war der Flug, da hatte ich auch das ein oder andere Problem.
Achtung, bestimmt wichtig für kommende Volontäre, die ebenfalls länger als 6 Monate in Perú bleiben wollen!!!
Ich hatte also meinen Rückflug nach 7 Monaten gebucht, da sagten die mir am Flughafen in Frankfurt, dass das nicht möglich sei.
Der Rückflug muss innerhalb von 6 Monaten sein, so wäre ein Abkommen zwischen den U.S.A. und Perú.
Die Folge war dass mein Rückflug umgebucht werden musste und ich dafür 150 Euro gezahlt habe.
Das hat mich ziemlich aufgeregt, da ich meinen Flug nicht auf eigene Faust übers Internet gebucht, sondern mich an ein Reisebüro gewandt habe, was so was eigentlich wissen müsste.
Nun ja, jetzt versuche ich dann den Flug noch mal umzubuchen, dass ich vielleicht noch länger in deinem schönen Land bleiben kann.
Ja aber informiert vielleicht mal die Leute, die länger in Perú bleiben wollen, die werden es euch danken.

Was die Arbeit angeht, so muss ich Dir auch in dieser Hinsicht sagen: "todo bien"!
War vielleicht gar nicht so schlecht, dass in der ersten Woche kaum Schüler da waren. So hatte Denise und ich Gelegenheit, das Zentrum, die Kinder und die Lehrer ein bisschen kennen zu lernen und uns hier zu akklimatisieren.
Die Medikamente sind auch übersetzt, wir haben die Übersetzung auf die Innenseite der Schachtel geklebt.
Ich bin echt sehr froh hier zu sein und nun meine Erfahrung mit “niños especiales” zu machen, es ist eine Erfahrung die mir wichtig ist und die ich schon seit langem auf meiner to - do- Liste hatte.
Es ist eine neue Anforderung an mich selbst und mir, wenn ich ehrlich bin noch ein wenig fremd, aber ich denke das ist normal und man wird auch hier seine “Kniffe und Tricks” bekommen.
Man braucht ewig viel Geduld und kann mit Erfolg sowie Misserfolg rechnen, damit habe ich schon gerechnet, doch eine kleine Hürde stellt es für mich trotzdem dar, nun mal ganz ehrlich.
Aber sie macht Spaß!
Die Zusammenarbeit mit den Lehrern funktioniert auch prima, da gibt es keine Reibereien.

Grossen Respekt verdient meines Erachtens die Familie von Rosa und Alberto.
Da habt ihr wirklich das richtige Gespür gehabt, es dauerte wirklich keine 2 Tage, bis man sich bei ihnen wohlfühlt, die Kinder sind auch “zuckersüß” und es ist jedes mal ein Highlight bei Rosa Mittag zu essen und die Kinder neben sich zu haben.
Ach wie habe ich meine Freude, diese ein bisschen zu necken ....

Was das Wetter angeht, so habe ich mich in der ersten Zeit in den Schatten verkrochen. Doch nun langsam geht der Herbst los und es wird ein bisschen frischer, was ich persönlich ein bisschen angenehmer finde.
Heut ist schon wieder Donnerstag und wir haben wieder ein langes Wochenende bis Montag, was ich bzw. wir so machen werden steht noch nicht ganz fest, da wollen wir uns ein bisschen treiben lassen, ach wie schön.
Bestimmt gehen wir mal ins “Kenko”, da war ich auch letzten Samstag, wurde auch gefilmt und am Montag im Fernsehen ausgestrahlt, habe es natürlich selber nicht gesehen.

Ach na ja, ich möchte mich jetzt absichtlich mal wiederholen und Dir mitteilen, dass alles in Ordnung ist y agredezco por poder estar aqui, gracias.

In diesem Sinne ganz liebe Grüße aus deiner Heimat an mein Heimatland, lasst es euch gut gehen, bleibt gesund und bis recht bald.

Michel

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